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Stiftungsratspräsident Lorenzo Marazzotta über die Highlights des Geschäftsjahres 2025 und seine Wünsche für die Zukunft.
Ende 2024 hatten wir die letzte Etappe unseres Neubauprojektes abgeschlossen, 2025 markierte also unser erstes Jahr im komplett fertiggestellten Spitalgebäude. Dass beim Umzug und bei der Inbetriebnahme alles so reibungslos geklappt hat, war definitiv ein Highlight. Auch, dass das neue Haus von Mitarbeitenden und Patient*innen sehr positiv wahrgenommen wird, ist ein nicht zu unterschätzender Erfolg. Ein weiteres Highlight sind die Fallzahlen, die im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen sind. Mit der Auswahl eines neuen KIS-Informationssystems haben wir zudem einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung der internen Organisationsstrukturen gemacht.
Unser Ambulantes Operationszentrum (AOZ) hatten wir bereits 2023 eröffnet. Damit setzen wir die Vorgabe der Politik – ambulant vor stationär – um, indem wir stationäre Aufenthalte reduzieren, was die Kosten senken und die Effizienz steigern soll. Für Patient*innen besteht ein grosser Vorteil darin, dass das AOZ räumlich und organisatorisch ans Akutspital angebunden ist. So ist das AOZ an Infrastrukturen wie die Sterilisation oder die Apotheke gekoppelt, bei Bedarf ist auch ein Rückgriff aufs Spitalpersonal möglich. Unter dem Strich bedeutet dies, dass das medizinische Leistungsangebot – trotz Kostenreduktion – gesichert bleibt.
Unser Partnernetzwerk bauen wir sukzessive aus, zuletzt haben wir anfangs 2025 die Bellevue Medical Group mit dem Neurozentrum Horgen ins Boot geholt. Doch auch unsere hauseigenen Abteilungen machen von sich reden. Sowohl die Endometrioseklinik als auch die Nephrologie-Praxis des See-Spitals wurden im vergangenen Jahr zertifiziert, was deren hohe Kompetenz in der Patient*innenbehandlung sowie in der Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses unterstreicht.
Im See-Spital zu arbeiten, ist eine gute Entscheidung. Nicht nur wegen der Nähe zu Stadt und Natur, der schnellen ÖV-Anbindung und der schönen Aussicht auf den Zürichsee. Unsere Mitarbeitenden schätzen den ausgeprägten Teamgeist und den respektvollen Umgang miteinander. Zudem werden Mitarbeitende in der Gestaltung ihrer Karriere gefördert, 2025 konnten wir mehrere Leitungspositionen mit internen Bewerber*innen besetzen. Ich sage es immer wieder: wer Karriere machen will, kommt ins See-Spital.
Für CEO Markus Bircher war das Geschäftsjahr 2025 eine Zeit im Spannungsfeld zwischen Konsolidierung und Innovation.
Das See-Spital hat in den vergangenen Jahren verschiedene Massnahmen ergriffen, um die wirtschaftliche Stabilität zu stärken und gleichzeitig die Versorgungsqualität hoch zu halten. Ein zentraler Schritt war die Konsolidierung auf einen Standort. Mit der Schliessung und dem Verkauf des Standortes Kilchberg konnten Prozesse gestrafft, Synergien genutzt und somit Kosten erheblich eingespart werden. Gleichzeitig investieren wir gezielt in nachhaltige und effiziente Infrastruktur. Unser Neubau setzt auf eine moderne Energieversorgung mit Photovoltaik, die einen grossen Teil des Tagesstrombedarfs deckt. Ergänzend sorgen Wärmepumpen für eine ressourcenschonende und wirtschaftliche Gebäudeklimatisierung.
Auch im operativen Alltag setzen wir auf Effizienz und verantwortungsvollen Ressourceneinsatz. Unser Projekt zur Reduktion von Food Waste trägt nicht nur zu mehr Nachhaltigkeit bei, sondern eröffnet auch finanzielle Einsparpotenziale. Mit der Einführung des ambulanten Operationszentrums (AOZ) vor drei Jahren hat das See-Spital zudem den Wandel hin zu ambulant vor stationär aktiv mitgestaltet. Dadurch konnten Abläufe weiter optimiert und die Versorgung für Patient*innen effizienter gestaltet werden. Darüber hinaus spielen Kooperationen eine immer wichtigere Rolle. Sie sind ein Erfolgsmodell, um medizinische Leistungen kosteneffizient zu erbringen, Know-how zu bündeln und Ressourcen gemeinsam zu nutzen. Durch strategische Partnerschaften können wir Versorgungslücken vermeiden, die Qualität sichern und gleichzeitig wirtschaftlicher arbeiten.
Der Wechsel ist ein bedeutender Schritt für das Schweizer Gesundheitswesen. Das neue ambulante Gesamttarifsystem bildet die heutigen medizinischen Leistungen deutlich besser ab als das veraltete TARMED-System. Die Tarifstruktur ist differenzierter, zeitgemässer und orientiert sich stärker am tatsächlichen Aufwand. Dadurch wird die Vergütung transparenter und fairer. Gleichzeitig schafft das neue System mehr Anreize für eine effiziente, qualitativ hochwertige ambulante Versorgung und stärkt damit die Ausrichtung ambulant vor stationär, die auch für das See-Spital ein strategisch wichtiger Pfeiler ist.
Es gibt aber auch Herausforderungen:
– Die Komplexität nimmt zu. Die Kombination aus Einzelleistungstarif und parallelen ambulanten Pauschalen erfordert zusätzliche Abklärungen, Entscheidungen und Prozessanpassungen.
– Der Systemwechsel allein führt noch nicht zu einer finanziellen Verbesserung. Damit die Leistungen kostendeckend erbracht werden können, braucht es auf nationaler Ebene eine ausreichende Tarifhöhe.
– Für das See-Spital bedeutet die Umstellung einen erheblichen organisatorischen Aufwand: Prozesse müssen überprüft, Kodierungs- und Abrechnungsstrukturen angepasst und Mitarbeitende geschult werden.
Insgesamt sehen wir im neuen Tarifmodell eine Chance für mehr Transparenz und eine zeitgemässe Abbildung medizinischer Leistungen. Gleichzeitig müssen die Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass Spitäler auch wirtschaftlich nachhaltig arbeiten können.
Die integrierte Versorgung ist ein zentraler Bestandteil einer modernen und patient*innenorientierten Gesundheitsversorgung. Mit der Bildung unserer spezialisierten Kompetenzzentren bieten wir Patient*innen medizinische Expertise gebündelt an einem Ort. In jedem Zentrum arbeiten Fachpersonen aus unterschiedlichen Disziplinen eng zusammen. So profitieren Patient*innen von einem ganzheitlichen medizinischen Ansatz, bei dem Beschwerden nicht isoliert betrachtet werden, sondern im Gesamtkontext. Diagnostik, Beratung und Behandlung erfolgen in interdisziplinärer Abstimmung, wodurch Doppelspurigkeiten vermieden, Behandlungswege verkürzt werden. Darüber hinaus sorgt die zentrale Koordination innerhalb der Zentren für eine spürbare Entlastung der Patient*innen. Termine – sei es für Sprechstunden, Abklärungen oder Therapien – werden aufeinander abgestimmt organisiert.
Am See-Spital setzen wir künstliche Intelligenz gezielt dort ein, wo sie die Patient*innensicherheit erhöht und die Behandlungsqualität unterstützt. Aktuell kommen zwei neue KI-basierte Systeme zum Einsatz. Seit 2025 nutzen wir das Überwachungssystem Teton, das die Pflegemitarbeitenden im Alltag unterstützt – insbesondere bei Patient*innen mit Demenz oder im Delir. Das System arbeitet mit einer kamerabasierten KI, die Bewegungen im Zimmer erkennt und interpretiert. Bei Anzeichen einer Sturzgefahr sendet Teton automatisch eine Benachrichtigung auf die mobilen Geräte der Pflegefachpersonen. So können sie schneller reagieren und Stürze frühzeitig abwenden.
In der Onkologie setzen wir die App Medidux ein, womit Krebspatient*innen ihre Symptome, ihr Wohlbefinden und Veränderungen ihres Gesundheitszustands einfach dokumentieren können. Die KI analysiert diese Eingaben fortlaufend und erkennt Muster, die auf bevorstehende Komplikationen oder einen notwendigen Arztbesuch hinweisen könnten. So werden Behandlungsteams frühzeitig alarmiert und können rechtzeitig reagieren.
Zudem haben wir 2025 den Entscheid für ein neues Klinisches Informationssystem (KIS) getroffen. Dieses bietet uns die Möglichkeit, künftig weitere KI-Komponenten Schritt für Schritt zu integrieren – etwa für klinische Entscheidungsunterstützung, Dokumentationsautomatisierung oder Ressourcenplanung. Damit schaffen wir die technologische Basis, um KI langfristig breiter und sinnvoll im Klinikalltag einzusetzen. Beide bereits eingesetzten Systeme helfen uns, Risiken früh zu erkennen, Patient*innen engmaschiger zu begleiten und Abläufe effizienter zu gestalten – und das neue KIS öffnet die Tür für die nächste Entwicklungsstufe.
Wenn man die Wortbedeutung beachtet, bedeutet Interdisziplinarität zunächst nur, dass mehrere Disziplinen – gemeint sind medizinische Fachrichtungen – in einen Austausch treten. In einer Gesundheitsinstitution wie dem See-Spital erfüllt dieser Austausch einen ganz bestimmten Zweck, nämlich der, dass Patient*innen die bestmögliche Behandlung erhalten.
Der Aspekt der optimalen Betreuung steht auch in unserem Imagefilm im Zentrum:
Ein naheliegender Vorteil von interdisziplinärem Austausch ist, dass Vertreter*innen der einzelnen Fachrichtungen voneinander lernen. Dies führt zu einem Kompetenzzuwachs bei allen Beteiligten. Indem Expertise nicht nur im eigenen Gärtchen kultiviert, sondern geteilt wird, entstehen neue Behandlungsansätze, wie sie nur in einer fächerübergreifenden Zusammenarbeit entstehen können.
Interdisziplinäre Vernetzung schliesst Patient*innen und deren Umfeld ein.
Die interprofessionelle Kooperation von pflegerischen, therapeutischen und ärztlichen Fachkräften ist eine wichtige Voraussetzung für bessere Behandlungserfolge. Doch es ist nicht die einzige. Auf der Suche nach der optimalen Behandlung sind die Lebensumstände der einzelnen Patient*innen ein zentraler Aspekt. Die Mitarbeitenden des See-Spitals sind sich darüber im Klaren: Damit eine interprofessionelle Kooperation erfolgreich ist, müssen die Patient*innen und deren soziales Umfeld unbedingt eingebunden werden.
2025 markiert für das See-Spital das erste Jahr im vollständig neu- und umgebauten Spitalgebäude. Dank der Ausweitung unseres Versorgungsangebots, der Zertifizierung unserer Expertise, der Durchführung von Nachhaltigkeitsprojekten und zahlreicher Publikumsevents haben wir unsere Stellung als wichtigste Gesundheitsinstitution in der Region weiter gestärkt. Mit der Auswahl eines neuen KIS-Informationssystems hat das See-Spital zudem einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung der internen Organisationsstrukturen gemacht.
Januar: Frauenklinik See-Spital als Endometrioseklinik zertifiziertZertifikat unterstreicht Expertise Die Frauenklinik See-Spital wurde von den Fachexpert*innen der EuroEndoZert auditiert und als Endometrioseklinik anerkannt. Die Zertifizierung bestätigt die Expertise unseres Teams in der Behandlung von Frauen, die von Endometriose betroffen sind. Dr. Plamen Kostov, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiter der Endometrioseklinik (links im Bild) freut sich mit seinem Team über die Anerkennung: «Die Zertifizierung ist ein wichtiger Meilenstein für das See-Spital und unterstreicht die hochstehende Versorgung unserer Patientinnen.» > mehr zur Frauenklinik See-Spital Februar: Positive Inspektion durch SwissmedicBericht ohne Nichtkonformitäten Swissmedic lobt die effektive und zuverlässige Instandhaltung der Medizingeräte, die im See-Spital reibungslos funktioniert. Optimierungspotenzial sieht Swissmedic in der noch stärkeren Integration dieser Abläufe in das Qualitätsmanagementsystem. Auch die neu implementierten Prozesse zur Materiovigilanz wurden positiv hervorgehoben. Zur weiteren Verbesserung empfiehlt der Bericht, die begonnenen Schulungen konsequent fortzuführen und das Meldeformular leichter auffindbar zu machen. März: Erweitertes Angebot an GrundausbildungenAcht Berufslehren zur Auswahl Das See-Spital ist nicht nur einer der grössten Arbeitgeber am linken Zürichsee. Unser vielfältiges Berufsangebot macht uns auch als Ausbildungsstätte attraktiv. So bieten wir mittlerweile Grundausbildungen in acht Lehrberufen an, die nach der obligatorischen Schulzeit angetreten werden können. Zu den Ausbildungen Köchin*Koch, Fachfrau*mann Gesundheit, Kauffrau*mann und Logistiker*in sind neu die Berufslehren Medizinische*r Praxisassistent*in und Fachfrau*mann Betriebsunterhalt hinzugekommen. Ergänzend zu den dreijährigen EFZ-Ausbildungen sind auch EBA-Lehrgänge möglich – der Lehrabschluss als Praktiker*in Hotellerie-Hauswirtschaft oder als Küchenangestellte*r erfolgt bereits nach zwei Jahren. > mehr zum Ausbildungsangebot am See-Spital April: Nephrologie See-Spital als Weiterbildungsstätte anerkanntFachärzt*innen können einen Teil ihrer Ausbildung am See-Spital absolvieren. Die Nephrologie See-Spital ist neu eine vom SIWF akkreditierte Stätte für ärztliche Weiterbildung. Für Dr. Edi Matheis, Leiter Nephrologie, bildet die Anerkennung eine wichtige Erweiterung im Angebotsportfolio des See-Spitals: «Die Zahl von chronischen Nierenerkrankungen und komplexen Behandlungsanforderungen nimmt kontinuierlich zu. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass unsere Expertise nicht nur den Patient*innen, sondern auch zukünftigen Fachärzt*innen zugutekommt.» Mit seiner langjährigen Expertise in der Nephrologie und seiner Passion für die medizinische Ausbildung war Dr. Matheis die treibende Kraft hinter dem Akkreditierungsprozess: «Die Anerkennung vom SIWF unterstreicht unsere hohe fachliche Kompetenz und macht uns gleichzeitig als Ausbildungsspital attraktiv. Ab sofort erfüllen wir sämtliche Voraussetzungen, um unser Wissen an die nächste Generation von Nephrolog*innen zu vermitteln. Ich freue mich darauf.» > Mehr zu unseren Leistungen in der Nephrologie Mai: 555 roboterassistierte Operationen mit Da VinciRobotik ist fester Bestandteil der Chirurgie See-Spital. Nach nur drei Jahren hat die Chirurgie See-Spital die 555er-Marke an Da-Vinci-Eingriffen erreicht und liegt damit – nach eigenen Recherchen – in der Gruppe der 10 Schweizer Spitäler, die das roboterassistierte System am häufigsten einsetzen. Im gleichen Zug kann Chefarzt Dr. Simon Wrann – am See-Spital seit Oktober 2024 – bereits auf mehr als hundert Da-Vinci-Eingriffe zurückblicken. Das Robotik-System Da Vinci ist seit drei Jahren ein fester Bestandteil der Chirurgie See-Spital, Chefarzt Dr. Simon Wrann (im Bild rechts) führt Operationen regelmässig mit dem Roboterassistenten durch. Für unseren See-Blog erzählt er, für welche Eingriffe das System besonders gut geeignet ist und welche Vorteile die Technologie den Patient*innen bringt. > Blogbeitrag: Robotik auf der Chirurgie am See-Spital Juni: Besuch von der University of PittsburghVortrag und Austausch zu Digital Health in der Pflege Erst über den grossen Teich, dann direkt an den Zürichsee. Im Zuge ihrer ‚Tour de Suisse‘ haben die Pflegestudent*innen der University of Pittsburgh dem See-Spital einen Besuch abgestattet. Beim Referat von Prof. Dr. Andreas Trojan ging es um Erfahrungen der Onkologie-Praxis im Bereich Digital Health und wie die von Trojan entwickelte App medidux den Austausch zwischen Krebspatient*innen und Mediziner*innen verbessert, was letztendlich zu präziseren Diagnosen und effektiverer Behandlung führt sowie Notfallhospitalisierungen verringert. Die anschliessende Fragerunde war differenziert, anregend und für alle Anwesenden äusserst gewinnbringend. Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung. Die Besucherinnen aus Pennsylvania sind jederzeit herzlich am See-Spital willkommen. Juli: Das See-Spital reduziert LebensmittelabfälleZiel: weniger als 90 Gramm pro Gast Die erste Phase unseres Projekts zur Reduktion von Lebensmittelabfällen ist abgeschlossen. Nach einer mehrwöchigen Messperiode liegen nun konkrete Erkenntnisse zum Ist-Zustand vor. Die meisten Speisereste entstehen auf den Bettenstationen, den grössten Anteil machen dabei Saucen und Suppen sowie Milchprodukte und Stärkebeilagen aus. Betrachtet man die Tageszeit, kommen nach dem Mittagessen tendenziell mehr Reste zurück als nach dem Frühstück und dem Abendessen. Dass ca. 20% aller Speiseabfälle bereits bei Produktion und Auslieferung entstehen, ist ebenfalls bemerkenswert. Mit dem Ziel, die Lebensmittelabfälle innerhalb eines Jahres auf weniger als 90 Gramm pro Gast zu reduzieren, setzt die Hotellerie nun konkrete Massnahmen um. Die Erfolgskontrolle erfolgt im Frühjahr 2026. August: Susanne Blum Lord wird neue Chief Nursing Officer (CNO)Wichtige Rolle in der strategischen und operativen Weiterentwicklung der Pflege Als Chief Nursing Officer (CNO) verantwortet Susanne Blum Lord die strategische und operative Weiterentwicklung der Pflege. Frau Blum Lord war zuletzt Bereichsleiterin Betreuung bei der Spitex Zürichsee und davor Leiterin Anästhesiepflege am Universitätsspital Zürich. Ihr besonderer Schwerpunkt liegt in der operativen und ambulanten Anästhesiepflege. In ihrer Karriere war Susanne Blum Lord auch für die Privatklinik Bethanien, für das Spital Limmattal und den Rettungsdienst tätig. Sie verfügt über diverse CAS-Abschlüsse in Gesundheitsökonomie und Public Health. Diese Kombination aus Fachwissen, Führungserfahrung und strategischer Kompetenz macht sie zur idealen Besetzung für die Position. September: Aktionstag zur Gesundheit und Prävention ab 50Grosses Interesse an Informationsständen und Kurzvorträgen Anlässlich unseres Aktionstages zur Gesundheit und Prävention ab 50 kamen die Besucher*innen nicht nur zahlreich, sondern auch mit einer grossen Portion Neugier ins See-Spital. Geboten wurden Kurzvorträge zu Themen wie Diabetes, Longevity und Herzkreislauf, zudem standen unsere Fachexpert*innen an Informationsständen für Fragen zur Verfügung. Oktober: Hebammengeleitete Geburt neu am See-SpitalRückbesinnung auf das Wesentliche Das See-Spital bietet neu auch Geburten an, die vollständig von Hebammen betreut werden. «Das Angebot richtet sich an gesunde Frauen mit einer unauffälligen Schwangerschaft», erklärt Lena Lumineau, leitende Hebamme am See-Spital. «Es ist vergleichbar mit einer Geburt im Geburtshaus oder zu Hause – mit dem Vorteil, dass bei Bedarf jederzeit ärztliche Unterstützung beigezogen werden kann.» Die Einführung des neuen Angebots hat zum Ziel, Schwangeren neben der klassischen Spitalgeburt eine zusätzliche Wahlmöglichkeit zu bieten. Für Lumineau ist die hebammengeleitete Geburt vor allem eine Rückbesinnung auf das Wesentliche: «Im Grunde ist jede Geburt hebammenbegleitet – der Unterschied liegt nur darin, ob und wann ärztliche Hilfe nötig wird.» > Zu den Leistungen unserer Geburtenabteilung November: Gruppentrainings in unserem TherapiezentrumTeilnehmende motivieren sich gegenseitig. Zusammen fällt Vieles leichter. Dies gilt ganz besonders für Patient*innen, die nach einer Herz- oder Lungenerkrankung wieder zu Kräften kommen müssen. Die ambulanten pulmonalen und kardialen Rehabilitationsprogramme – durchgeführt von der Physiotherapie See-Spital – bieten dafür die ideale Lösung. Betroffene werden in der Stärkung von Kraft und Ausdauer und wenn nötig auch in der Umstellung von Lebensgewohnheiten unterstützt. Dass die Programme in der Gruppe absolviert werden, ist dabei ein grosser Vorteil. Die Teilnehmenden spornen sich gegenseitig an. Das Beobachten von Leidensgenoss*innen inspiriert dazu, mehr zu leisten als beim Einzeltraining. Geleitet werden die Reha-Gruppen von diplomierten Physiotherapeut*innen. Mit grossem Engagement unterstützen sie die Betroffenen während drei Monaten. Dabei setzen sie den Fokus auf die körperliche Leistungsfähigkeit, Verbesserung der Lebensqualität und Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens. Ziel ist die schnelle Rückkehr in den Alltag. > Zu den Leistungen unserer Physiotherapie Dezember: Hospital at HomeSpitalbehandlung in den eigenen vier Wänden Hospital at Home bringt die Spitalbehandlung für bestimmte akute Erkrankungen nach Hause. Die Versorgung in den eigenen vier Wänden mit einem Team aus Ärzt*innen und Pflegefachkräften hat den Vorteil, dass Patient*innen in vertrauter Umgebung bleiben können. Bei einer unerwarteten Verschlechterung des Gesundheitszustands kann jederzeit eine Verlegung ins Spital erfolgen. Die Hospital at Home AG hat mit Unterstützung der Gesundheitsdirektion Zürich bereits positive Erfahrungen gesammelt. Im Dezember 2025 sind das See-Spital und die Spitex Horgen-Oberrieden eingestiegen, um das neue Versorgungsmodell am linken Zürichseeufer einzuführen. Die Ärzt*innen des See-Spitals übernehmen dabei die medizinische Betreuung, die Spitex Horgen-Oberrieden ist für die pflegerische Versorgung zuständig, während die Hospital at Home AG die Logistik bereitstellt und für die reibungslose Koordination sorgt.
Zertifikat unterstreicht Expertise
Die Frauenklinik See-Spital wurde von den Fachexpert*innen der EuroEndoZert auditiert und als Endometrioseklinik anerkannt. Die Zertifizierung bestätigt die Expertise unseres Teams in der Behandlung von Frauen, die von Endometriose betroffen sind.
Dr. Plamen Kostov, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiter der Endometrioseklinik (links im Bild) freut sich mit seinem Team über die Anerkennung: «Die Zertifizierung ist ein wichtiger Meilenstein für das See-Spital und unterstreicht die hochstehende Versorgung unserer Patientinnen.»
> mehr zur Frauenklinik See-Spital
Bericht ohne Nichtkonformitäten
Swissmedic lobt die effektive und zuverlässige Instandhaltung der Medizingeräte, die im See-Spital reibungslos funktioniert. Optimierungspotenzial sieht Swissmedic in der noch stärkeren Integration dieser Abläufe in das Qualitätsmanagementsystem. Auch die neu implementierten Prozesse zur Materiovigilanz wurden positiv hervorgehoben. Zur weiteren Verbesserung empfiehlt der Bericht, die begonnenen Schulungen konsequent fortzuführen und das Meldeformular leichter auffindbar zu machen.
Acht Berufslehren zur Auswahl
Das See-Spital ist nicht nur einer der grössten Arbeitgeber am linken Zürichsee. Unser vielfältiges Berufsangebot macht uns auch als Ausbildungsstätte attraktiv. So bieten wir mittlerweile Grundausbildungen in acht Lehrberufen an, die nach der obligatorischen Schulzeit angetreten werden können.
Zu den Ausbildungen Köchin*Koch, Fachfrau*mann Gesundheit, Kauffrau*mann und Logistiker*in sind neu die Berufslehren Medizinische*r Praxisassistent*in und Fachfrau*mann Betriebsunterhalt hinzugekommen. Ergänzend zu den dreijährigen EFZ-Ausbildungen sind auch EBA-Lehrgänge möglich – der Lehrabschluss als Praktiker*in Hotellerie-Hauswirtschaft oder als Küchenangestellte*r erfolgt bereits nach zwei Jahren.
> mehr zum Ausbildungsangebot am See-Spital
Fachärzt*innen können einen Teil ihrer Ausbildung am See-Spital absolvieren.
Die Nephrologie See-Spital ist neu eine vom SIWF akkreditierte Stätte für ärztliche Weiterbildung. Für Dr. Edi Matheis, Leiter Nephrologie, bildet die Anerkennung eine wichtige Erweiterung im Angebotsportfolio des See-Spitals: «Die Zahl von chronischen Nierenerkrankungen und komplexen Behandlungsanforderungen nimmt kontinuierlich zu. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass unsere Expertise nicht nur den Patient*innen, sondern auch zukünftigen Fachärzt*innen zugutekommt.»
Mit seiner langjährigen Expertise in der Nephrologie und seiner Passion für die medizinische Ausbildung war Dr. Matheis die treibende Kraft hinter dem Akkreditierungsprozess: «Die Anerkennung vom SIWF unterstreicht unsere hohe fachliche Kompetenz und macht uns gleichzeitig als Ausbildungsspital attraktiv. Ab sofort erfüllen wir sämtliche Voraussetzungen, um unser Wissen an die nächste Generation von Nephrolog*innen zu vermitteln. Ich freue mich darauf.»
> Mehr zu unseren Leistungen in der Nephrologie
Robotik ist fester Bestandteil der Chirurgie See-Spital.
Nach nur drei Jahren hat die Chirurgie See-Spital die 555er-Marke an Da-Vinci-Eingriffen erreicht und liegt damit – nach eigenen Recherchen – in der Gruppe der 10 Schweizer Spitäler, die das roboterassistierte System am häufigsten einsetzen. Im gleichen Zug kann Chefarzt Dr. Simon Wrann – am See-Spital seit Oktober 2024 – bereits auf mehr als hundert Da-Vinci-Eingriffe zurückblicken.
Das Robotik-System Da Vinci ist seit drei Jahren ein fester Bestandteil der Chirurgie See-Spital, Chefarzt Dr. Simon Wrann (im Bild rechts) führt Operationen regelmässig mit dem Roboterassistenten durch. Für unseren See-Blog erzählt er, für welche Eingriffe das System besonders gut geeignet ist und welche Vorteile die Technologie den Patient*innen bringt.
> Blogbeitrag: Robotik auf der Chirurgie am See-Spital
Vortrag und Austausch zu Digital Health in der Pflege
Erst über den grossen Teich, dann direkt an den Zürichsee. Im Zuge ihrer ‚Tour de Suisse‘ haben die Pflegestudent*innen der University of Pittsburgh dem See-Spital einen Besuch abgestattet.
Beim Referat von Prof. Dr. Andreas Trojan ging es um Erfahrungen der Onkologie-Praxis im Bereich Digital Health und wie die von Trojan entwickelte App medidux den Austausch zwischen Krebspatient*innen und Mediziner*innen verbessert, was letztendlich zu präziseren Diagnosen und effektiverer Behandlung führt sowie Notfallhospitalisierungen verringert.
Die anschliessende Fragerunde war differenziert, anregend und für alle Anwesenden äusserst gewinnbringend. Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung. Die Besucherinnen aus Pennsylvania sind jederzeit herzlich am See-Spital willkommen.
Ziel: weniger als 90 Gramm pro Gast
Die erste Phase unseres Projekts zur Reduktion von Lebensmittelabfällen ist abgeschlossen. Nach einer mehrwöchigen Messperiode liegen nun konkrete Erkenntnisse zum Ist-Zustand vor.
Die meisten Speisereste entstehen auf den Bettenstationen, den grössten Anteil machen dabei Saucen und Suppen sowie Milchprodukte und Stärkebeilagen aus. Betrachtet man die Tageszeit, kommen nach dem Mittagessen tendenziell mehr Reste zurück als nach dem Frühstück und dem Abendessen. Dass ca. 20% aller Speiseabfälle bereits bei Produktion und Auslieferung entstehen, ist ebenfalls bemerkenswert.
Mit dem Ziel, die Lebensmittelabfälle innerhalb eines Jahres auf weniger als 90 Gramm pro Gast zu reduzieren, setzt die Hotellerie nun konkrete Massnahmen um. Die Erfolgskontrolle erfolgt im Frühjahr 2026.
Wichtige Rolle in der strategischen und operativen Weiterentwicklung der Pflege
Als Chief Nursing Officer (CNO) verantwortet Susanne Blum Lord die strategische und operative Weiterentwicklung der Pflege. Frau Blum Lord war zuletzt Bereichsleiterin Betreuung bei der Spitex Zürichsee und davor Leiterin Anästhesiepflege am Universitätsspital Zürich. Ihr besonderer Schwerpunkt liegt in der operativen und ambulanten Anästhesiepflege.
In ihrer Karriere war Susanne Blum Lord auch für die Privatklinik Bethanien, für das Spital Limmattal und den Rettungsdienst tätig. Sie verfügt über diverse CAS-Abschlüsse in Gesundheitsökonomie und Public Health. Diese Kombination aus Fachwissen, Führungserfahrung und strategischer Kompetenz macht sie zur idealen Besetzung für die Position.
Grosses Interesse an Informationsständen und Kurzvorträgen
Anlässlich unseres Aktionstages zur Gesundheit und Prävention ab 50 kamen die Besucher*innen nicht nur zahlreich, sondern auch mit einer grossen Portion Neugier ins See-Spital. Geboten wurden Kurzvorträge zu Themen wie Diabetes, Longevity und Herzkreislauf, zudem standen unsere Fachexpert*innen an Informationsständen für Fragen zur Verfügung.
Rückbesinnung auf das Wesentliche
Das See-Spital bietet neu auch Geburten an, die vollständig von Hebammen betreut werden. «Das Angebot richtet sich an gesunde Frauen mit einer unauffälligen Schwangerschaft», erklärt Lena Lumineau, leitende Hebamme am See-Spital. «Es ist vergleichbar mit einer Geburt im Geburtshaus oder zu Hause – mit dem Vorteil, dass bei Bedarf jederzeit ärztliche Unterstützung beigezogen werden kann.»
Die Einführung des neuen Angebots hat zum Ziel, Schwangeren neben der klassischen Spitalgeburt eine zusätzliche Wahlmöglichkeit zu bieten. Für Lumineau ist die hebammengeleitete Geburt vor allem eine Rückbesinnung auf das Wesentliche: «Im Grunde ist jede Geburt hebammenbegleitet – der Unterschied liegt nur darin, ob und wann ärztliche Hilfe nötig wird.»
> Zu den Leistungen unserer Geburtenabteilung
Teilnehmende motivieren sich gegenseitig.
Zusammen fällt Vieles leichter. Dies gilt ganz besonders für Patient*innen, die nach einer Herz- oder Lungenerkrankung wieder zu Kräften kommen müssen. Die ambulanten pulmonalen und kardialen Rehabilitationsprogramme – durchgeführt von der Physiotherapie See-Spital – bieten dafür die ideale Lösung. Betroffene werden in der Stärkung von Kraft und Ausdauer und wenn nötig auch in der Umstellung von Lebensgewohnheiten unterstützt. Dass die Programme in der Gruppe absolviert werden, ist dabei ein grosser Vorteil. Die Teilnehmenden spornen sich gegenseitig an. Das Beobachten von Leidensgenoss*innen inspiriert dazu, mehr zu leisten als beim Einzeltraining.
Geleitet werden die Reha-Gruppen von diplomierten Physiotherapeut*innen. Mit grossem Engagement unterstützen sie die Betroffenen während drei Monaten. Dabei setzen sie den Fokus auf die körperliche Leistungsfähigkeit, Verbesserung der Lebensqualität und Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens. Ziel ist die schnelle Rückkehr in den Alltag.
> Zu den Leistungen unserer Physiotherapie
Spitalbehandlung in den eigenen vier Wänden
Hospital at Home bringt die Spitalbehandlung für bestimmte akute Erkrankungen nach Hause. Die Versorgung in den eigenen vier Wänden mit einem Team aus Ärzt*innen und Pflegefachkräften hat den Vorteil, dass Patient*innen in vertrauter Umgebung bleiben können. Bei einer unerwarteten Verschlechterung des Gesundheitszustands kann jederzeit eine Verlegung ins Spital erfolgen.
Die Hospital at Home AG hat mit Unterstützung der Gesundheitsdirektion Zürich bereits positive Erfahrungen gesammelt. Im Dezember 2025 sind das See-Spital und die Spitex Horgen-Oberrieden eingestiegen, um das neue Versorgungsmodell am linken Zürichseeufer einzuführen. Die Ärzt*innen des See-Spitals übernehmen dabei die medizinische Betreuung, die Spitex Horgen-Oberrieden ist für die pflegerische Versorgung zuständig, während die Hospital at Home AG die Logistik bereitstellt und für die reibungslose Koordination sorgt.
*Anzahl Patient*innenkontakte für Konsultationen, Beratungen und Therapien (fachbereichsübergreifend)
Dr. Alexander Turk, Chefarzt Medizinische Klinik
Die Rechnungslegung des See-Spitals erfolgt per Bilanzstichtag 31. Dezember 2025 in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER (gesamtes Regelwerk). Die Jahresrechnung vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage nach dem Prinzip «True and fair view».
KPMG hat die Jahresrechnung 2025 als Revisionsstelle geprüft. Der Stiftungsrat hat die Rechnung am 15. April 2026 genehmigt.
Die vollständige Jahresrechnung kann angefordert werden bei markus.wuermli@see-spital.ch
Geschäftsjahr 2025
per 31. Dezember 2025