Ambulante pulmonale Rehabilitation (APR)

Für lungenkranke Menschen
Für lungenkranke Menschen

Besser leben mit einer Lungenkrankheit

Keine Luft mehr zu kriegen, macht Angst. Dieser Angst sind chronisch Lungenkranke jederzeit ausgesetzt. Sie veranlasst gerne dazu, jegliche Anstrengung zu meiden. Dies führt zu einem Verlust von Kraft und Ausdauer, was wiederum die Beschwerden verstärkt. Diese Abwärtsspirale muss nicht sein und sollte durchbrochen werden!

 

Die ambulante pulmonale Rehabilitation als Hilfe gegen Angst, Depression und sozialen Rückzug.

 

Mit der pulmonalen Rehabilitation bieten wir am See-Spital ein Programm zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität und der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Wissenswertes zur ambulanten pulmonalen Rehabilitation
  • Für wen ist eine ambulante Lungenrehabilitation sinnvoll

    Die ambulante pulmonale Rehabilitation eignet sich für Patient*innen, die im alltäglichen Leben durch eine Lungenkrankheit behindert sind. Die häufigsten Krankheitsbilder sind:

    • COPD
    • Asthma bronchiale
    • Lungenfibrose
  • Ziele

    • Verbesserung der Lebensqualität
    • weniger Atemnot
    • Erhalt grösstmöglicher Selbstständigkeit
    • Erhalt oder Wiedererlangen der Arbeits- und körperlichen Leistungsfähigkeit
    • Abnahme des Exazerbationsrisikos und weniger Hospitalisationen bei COPD
  • Kosten

    Die Kosten werden durch die Grundversicherung (abzüglich Selbstbehalt) nach Kostengutsprache übernommen.

  • Programm

    Unsere ambulante pulmonale Rehabilitation umfasst ein Training und bei COPD eine Patient*innen-Schulung.

    Das Training beinhaltet 36 Sitzungen über 12 Wochen. Dreimal pro Woche (montags, mittwochs und freitags, jeweils um 13:00 Uhr) erfolgt ein individuelles Ausdauer- und Krafttraining an Geräten. Dieses Training wird von speziell ausgebildeten Physiotherapeut*innen begleitet und überwacht. Bei Bedarf wird während des Trainings Sauerstoff verabreicht. Das Training startet nicht direkt in der Gruppe, sondern Sie werden physisch und auch psychisch in der Einzeltherapie auf das Training in der Gruppe vorbereitet.

    Zu Beginn des Programms erfolgt eine Spiroergometrie zur Erfassung der körperlichen Leistungsfähigkeit, zudem werden Fragebogen zur Erfassung der Lebensqualität abgegeben.

    Die Patient*innen-Schulung ist ein wichtiger Bestandteil der ambulanten pulmonalen Rehabilitation bei COPD und findet in der Regel parallel zum Grundtraining statt. Ziel dieser Schulung ist es, Ihr Krankheitsverständnis zu vertiefen und die Eigenverantwortung im Umgang mit der Krankheit zu stärken. Die Schulung findet in der Gruppe statt. Das Schulungsprogramm «Besser leben mit COPD* wird verwendet.

  • Trainingsort

    See-Spital Horgen
    Physiotherapie
    Asylstrasse 19
    8810 Horgen

  • Anmeldung

    Wenn Sie denken, dass Sie eine Kandidat*in für die ambulante pulmonale Rehabilitation am See-Spital wären, kann sie Ihr behandelter Lungenfacharzt, Ihre behandelnde Lungenfachärztin oder Ihr Hausarzt, bzw. Ihre Hausarztärztin direkt mit einem Überweisungsschreiben über die Pneumologie anmelden.

  • Nachfolgeprogramm

    Nach der abgeschlossen ambulanten pulmonalen Rehabilitation bieten wir Ihnen die Möglichkeit, das Training selbstständig weiterzuführen.

    Wann: Montag / Mittwoch / Freitag 11.00 – 13.00 Uhr / 16.00 – 18.00 Uhr und Dienstag / Donnerstag 07.30 – 08.30 Uhr / 16.00 – 18.00 Uhr

    Wo: MTT Physiotherapie, See-Spital Horgen

    Kosten: 15 CHF/Lektion (keine Leistung der Krankenkasse)

    Anmeldung: nach der ambulanten pulmonalen Rehabilitation

Kontakt